Vortrag auf der M3-Konferenz in Köln, April 2018

Vom 24.-26. April 2018 findet in Köln die M3-Konferenz (Minds Mastering Machines) diesmal in Deutschland statt.

Die Munich Artificial Intelligence Laboratories (M-AILABS) wird dort am 25. April einen Vortrag zum Thema „ML und KI: Vom Algorithmus zur praktischen Umsetzung“ halten.

Die größte Herausforderung bei AI/ML ist nicht, welches Model wir einsetzen bzw. welche AI-Modelle die besten sind, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen, sondern wie man an das Wissen in den Köpfen der Mitarbeiter herankommt, diese explizit macht und daraus Trainingsdaten generiert.

Anhand von praktischen Beispielen aus der Call-Center-Branche, aus der Medizin, aus dem öffentlichen Dienst, aber auch aus der Sensorik wird dargestellt, wie das Wissen in Informationen und dann in Daten konvertiert wird, welche Herausforderungen bei der Datenmodellierung entstehen und wie es praktisch nutzbar gemacht wird.

Das Wichtigste, nämlich das „Verstehen des Problems und der Daten“, wird detailliert dargestellt. Es werden auch die Themen der organisatorischen Auswirkungen und Probleme behandelt, die entstehen, wenn das Wissen von Mitarbeitern genutzt werden soll, um ein KI/ML-System einzuführen.

Die M3-Konferenz ist eine der größten AI/ML-Konferenzen in Europa und wir freuen uns auf regen Besuch

Damit Menschen lernen können, benötigen sie Informationen. Schon Babys sammeln die Eindrücke aus der Umwelt, um sprechen und verstehen zu lernen. Das Gleiche gilt für das maschinelle Lernen: Um Systeme im Bereich der künstlichen Intelligenz zu trainieren, benötigen sie große Mengen an Daten.

Noch vor wenigen Jahren bestand ein nicht zu vernachlässigender Teil der Forschungsarbeit aus der Suche nach Datensets. Diese mussten einerseits groß genug sein, um ein System zuverlässig für die ihm angedachte Aufgabe zu trainieren. Anderseits mussten sie genug Material übrig lassen, um es im Anschluss zuverlässig testen zu können. Dank technischer Fortschritte in Bereichen wie Big Data, Cloud Computing und Internet der Dinge haben heute jedoch alle Unternehmen, die in irgendeiner Form in diesen Geschäftsfeldern unterwegs sind, bereits die nötigen Ressourcen, um den nächsten Schritt in Richtung intelligenter Produkte zu gehen.

Gleichzeitig hat sich die Hardware in Sachen Geschwindigkeit und Effizienz derart weiterentwickelt, dass auch rechenintensive Ansätze wie künstliche neuronale Netze eine Chance auf weite Verbreitung haben oder zumindest als Ideengeber für selbstlernende Projekte dienen können. Zudem optimieren die großen Hardwarehersteller ihre CPUs und GPUs für ML-Algorithmen und veröffentlichen speziell zugeschnittene Plattformen.

Das Ziel unseres Vortrages haben wir definiert als:

… eine „Demystifizierung“ der KI/ML und ein Verständnis für die tatsächliche, praktische Nutzung von KI/ML zu erreichen. Die Zuhörer sollen als Ergebnis eine vollständige Übersicht (aus der Praxis) der gesamten KI/ML-Umsetzungskette bekommen und dies auch praktisch umsetzen können. Dabei wird weniger auf die technischen Probleme als vielmehr auf die organisatorischen, prozessualen und anderen „non-tech“ Felder Wert gelegt.

Das Programm steht seit heute bereit und kann online eingesehen werden. Die Organisatoren haben eine sehr breite und gute Auswahl and Themen bereitgestellt und wir empfehlen jedem, der sich für das Thema AI/ML interessiert, diese Konferenz nicht an sich vorbeigehen zu lassen.